Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
Ille aux Nattes und... die Flucht aus dem Paradies!
When:
01.10.2013 - 01.10.2013
Where:
Madagascar -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Salama,

wär hätte gedacht das ein Tag auf einer Trauminsel in einer tollen Bambus Hütte beginnen kann und dann in einer abgefuckten Kakerlaken Bude in einem stinkigem Hafen änden kann!

Das geht, glaubt ihr nicht, dann lest den Bericht...

Ohne, wie die letzten 26 Tage immer, von einem Hahn geweckt zu werden, schliefen wir uns aus, hatten wir doch Heute nichts auf der Angenda als das Paradies hier so richtig zu genießen. Nach dem aufstehen stelten wir uns dann einen Tisch mitten an den  Strand und frühstückten so in einem Ambiente, wie es besser eigentlich garn nicht mehr geht. Vollgefuttert bewegten wir uns dann ganze 2 Meter, vom Frühstückstisch zum Liegestuhl, nahmen unsere Bücher zur Hand und wollten uns relaxen...wollten...

Denn nun begann es erstmal zu regnen, was unseren Plänen einen gehörigen Strich durch die Rechnung machte.

Wir flohen also auf die Treasse unserer Bambus Bude und warteten das Ende es Regens ab, was sich aber als langes warten heraus stellte. Es hörte dann aber auf zu regnen und auch die Sonne zeigte sich, doch merkten wir das das Wetter wohl umsprang, heftiger Wind und ein wildes Meer machten aus unserem Paradies eine etwas ungemütlichere Atmosphäre.

Trotzdem bewaffneten wir uns mit unseren Kameras und spazierten los, einmal am Strand entlang rund herum um die Insel.
 Waren wir doch gestern auch quer Feld ein gelaufen, diesmal wollten wir es wissen und umrundeten an Traumstränden die traumhafte Insel.

Zwischendurch trafen wir noch ein paar kanadische Spezies, die wir auf der Fähre nach Sainte Marie kennen gelernt hatten und nahmen mit ihnen gemütlich unseren "Lunch" ein.

Als das Wetter dann immer schlechter wurde und das Meer zu brodeln begann, machten wir uns auf in unsere Bude, wollten wir doch nicht im Regen nass werden. Nun wurde es schlimmer und schlimmer, das Meer war wild und wir bekamen langsam etwas Angst, kommt es doch oft vor das es hier so schlechtes Wetter wird, das man für Tage nicht mehr von der Insel kommt. Wegen dem Unfall, von dem wir ja schon berichteten, ist das hier ein Politikum, mehrere Tote kann und will sich die Insel Regierung wohl nicht auf ihrer Touristen Karte drucken lassen.

Wir entschlossen also, unseren Freund Hery anzurufen, der uns riet, sofort nach Sainte Marie aufzubrechen, und Morgen die Fähre aufs Festland zu nehmen, wahrscheinlich die letzte für die nächsten Tage. Es wäre eine Katastrophe nicht mehr von der Insel zu kommen, verpassten wir wohl dann auch unseren Flug nach Süd Afrika  und folglich auich den Bus nach Namibia.

Eilig wurde die Ausrüstung zusammen gepackt, ein Piroque geordert, das uns auf stürmischer See auf die andere Insel brachte. Da es dunkel werden zu schien mussten wir uns sputen, wollten wir nicht nur Schiffbrüchig sein sondern auch noch überfallen werden, wäre es eine gute Ideen nicht im Dunkleln mit der ganzen Ausrüstung über die Insel zu irren.

Nun setzte auch der Regen ein, rechtzeitig stiegen wir in ein TUK Tuk, das uns in Richtung Norden brachte. Kurz hielten wir noch im "Liebertalia", wo wir unsere Restausrüstung einsammelten, bis es dann weiter zum Fähranleger ging. Aber Pustekuchen. Wurde doch gestern mit einem lauten Knall die Verbindungsbrücke zwischen den 2 Buchten gesprengt die wir überqueren mussten, also "raus aus dem Tuk Tuk und weiter zu Fuß", über eine rostige wackelige Aushilfsbrücke, die auf Ölfässern schwimmend uns auf das andere Ufer brachte (bewaffnet mit 50 Kilogramm Ausrüstung).

Nun setzte wieder der Regen ein und es war mittlerweile Dunkel, also schnell wieder ein Tuk Tuk ordern und los, die Flucht ging weiter in die Hauptstadt der Insel, dessen Namen wir werder schreiben noch aussprechen können, so kompliziert ist dieser.

Lebend und mit allen Sachen an Bord nahmen wir uns dann eine wirklich stinkende Bude direkt nebem der Fähre zum Festland, die uns Morgen hoffentlich aufs Festland bringen wird.

Ein voller Tag mit Abenteuern ging zu Ende, wir legten uns erschöppft und vom 1.000.000 Sandfliegenstcihen gefoltert ins flohüberladene Bett unserer Kaki Bude und genossen den toilettenähnlichen Gestank des Hotels.

Wie wir es doch lieben zu traveln!

m+s

Venue

Venue:
Madagascar