Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
Okavango Delta
When:
24.10.2013 - 24.10.2013
Where:
Botswana -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Hello Freinds,

um 5.00 Uhr wurden wir umsanft, von imitierten Löwen Geräuschen, minder Gut nachgehamt von unserem Guide geweckt. Aber es war uns trotzdem lieber, einen schlechten Guide vor dem Zelt zu haben, als einen echten Löwen.

Schnell wurde eine Katzenwäsche gemacht, schon um 5.00 Uhr latschten wir los, in froher Erwartung "ein paar "wild Tiere" auf unserem Walk zu sehen. Was dann kam war über allen Erwartungen.

Wir liefen im Enten Marsch hinter OB, unserem Guide hinterher, als Mark plötzlich, keine 20 Meter vor ihm, einen LÖWEN, wir buchstabieren kurz L-Ö-W-E-N gemütlich im Gras sitzen sah. Da der gute Mark natürlich sofort sein Erspähtes mit den Anderen teilen wollte wurde laut "Ein LÖWE", gebrüllt, was zwar die Anderen 4 anlockte, den guten Löwen aber erstmal verscheuchte.

Dieser nahm kurz reiß aus und entfernte sich schlappe 80 Meter von uns, um dann mit der Nase in unsere Richtung in der Steppe sitzen zu bleiben. So verharrten wir alle, die Camper Gruppe und der Löwe eine Weile und harrten der Dinge die noch kommen sollten, Und es kam einiges. Simba der Löwe hatte wohl keine Bock auf uns und startete einen Schein Angrif (was wir aber in dem Moment als richtigen Angrif war nahmen) und rannte auf uns zu, laut brüllend natürlich. Wir sahen uns alle schon als Beute und machten - natürlich - instinktiv das falsche, indem wir alle in irgend eine Richtung zu fliehen begangen. Das blödeste was man machen kann - laut unserem neuen Freund OB - denn so wird der Jagdinstinkt des Tieres geweckt.

Schnell sammelte OB uns alle wieder ein, wir sammelten unsere Gedanken, der Löwe stoppte kurzerhand seinen Angriff, wir hatten überlebt, waren nicht zu Katzenfutter gerworden.

Nun suchten wir aber erstmal einen sicher Ort (wenn man das so nennen darf) und stiegen zu 5!!! auf einen Termiten Hügel, der Löwe hätte uns zwar trotzdem noch leicht fressen können, doch fühlten wir uns hier ober wenigstens etwas sicherer (was ziemlicher Schwachsinn war).

Nun wurde sich weiter gegenseitig beobachtet, bis der Löwe sich im Busch versteckte und unser Guide vorschlug das Feld zu räumen, der Löwe würde wieder angreifen, da irgendwo im Umfeld von 50 Metern wohl noch seine frisch gerissene Beute wartete, was das ganze für uns nicht sicherer machte.

Albert, Kate und OB bewaffneten sich nun mit einem Stock (was bei einem Löwen Angriff auch nicht helfen würde), so gesichert machten wir uns weiter, um andere Wildtiere aufzustöbern.

Leider hatte die Anwesenheit unseres Löwen alle anderen Wildtiere vertrieben (bis auf uns natürlich - die Tiere waren also Schlauer), so dass die weitere Walking Safari keine weiteren Tiersichtungen mehr ergab.

Wieder im Camp angekommen stärkten wir uns wieder mit einem "Delta Kaffee", dazu wurde ein tolles Bauernfrühstück auf dem offenen Feuer zubereitet. Im Anschluss mussten wir dann - leider - unser Camp abbauen, lag doch wieder eine 6 Stunden Bootsfahrt quer durch das Delta vor uns, wolten wir noch vor Sonnenaufgang zurück in Maun sein.

Wir sahen nun wieder einige Elefanten, ein paar Krokodile und ungezählt viele verschiedene, teilweise sehr bunte Wasservögel.

Auch ein paar Hippo Familien stellten sich uns vor, diesmal kamen wir sehr nah an die riesigen Tiere heran.

Zur Mittagszeit badeten wir noch in einer - hoffentlich - Krokodil und Hippo freien Stelle des Deltas (wenigstens wurden wir nicht gefressen, ob Jäger in der Nähe waren wissen wir nicht), auch wurde ein toller Picknick Stop eingelegt, um uns für die letzte Etappe der Fahrt in Richtung Maun zu stärken.

Zum Sonnenuntergang waren wir dann wieder in der Zivilisation (Naja - ohne Strom und im Zelt "hausend" sagen wir lieber mal Teilzivilisation), der Abend wurde an der Bar des "Old Bridge Backpackers" verbracht, wo wir den Zusammenstoß mit dem "wilden" Löwen zu der einen und anderen Heldengeschichte ausbauten.

m+s+a+k

Venue

Venue:
Botswana