Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
From Paramaribo to Cayenne
When:
22.12.2013 - 22.12.2013
Where:
Französisch Guyana -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Bonjour Amis,

heute ging es wieder weiter, aufgrund der Regenzeit ziehen wir das Programm in den Guianas schneller durch als geplant (von 30 Tage in der Planung haben wir auf 10 Tage reduziert).

Somit stand Heute das "Dritte" Guiana auf dem Programm, das von Frankreich schon lange kolonialisierte Land gehört offiziel zu Europa.

Aber von Beginn an:

Nachdem wir am Morgen unseren Jeep schnell und problemlos abgeben haben, saßen wir schon um 9:30 Uhr im Sammeltaxi, mit welchem es in Richtung "Albina" ging, der Grenzstadt auf der surinamesischen Seite. Zu 8 pressten wir uns (mit allem Gepäck, Hühnern usw...) in das viel zu enge Auto, es waren nur 3 Stunden die wir es hier auszuhalten hatten. Wie immer wurde nach kurzer Zeit Pause gemacht, wir hatten gehofft schnell weiter zu kommen, doch musste der Fahrer nach nur 10 Minuten Fahrt sofort eine Pause einlegen.

Wir schauten ihm dann zu, wie er genüßlich seine Portion Bami Goreng verputze, danach noch einen Kaffee, immerhin hatte er ja uch schon 10 Minuten gearbeitet.

Natürlich kam dann auf der weiteren Fahrt alles anders als wir hofften, die Straße war gesperrt, es ging also mal wieder weiter über Matsch - und Schotterpisten, was uns aber schlußendlich doch ans Ziel brachte.

Nun musste, in Albina, nur noch ein Kanu geordert werden, nachdem wir uns den Ausreisestempel von Suriname holten, konnte es also über den Grenzfluß gehen. Diese Fahrt war problemlos und kostete nur 4 Euro und war in 10 Minuten erledigt (wo hätte der Kapitän denn auch Pause machen sollen mitten im Fluß :-).

Nun waren wir also "wieder" in Europa, worauf uns ein Schild an der Grenze auch sofort erinnerte. Zwar hat Französisch Guyana eine eigene Flagge, offiziel gehört es aber zu Europa!

Darauf machte uns dann auch gleich der Taxifahrer aufmerksam, der uns, machdem er die unverschämten 40 Euro pro Nase für die Taxifahrt nach Cayenne aufrufte, mit den Worten überzeugte : "You are in Europe, Man"! Danke dafür!

Nicht europäisch war dann die Wartezeit, es ging nämlich erst weitere 3 Stunden später vorwärts, summiert bei 9 Leuten im Auto machte der Verbrecher also 360 Euro ! Dafür kann man ja seine Fahrgäste auch warten lassen.

Aber egal, wir rollten los und....wurden nach nur kurzer Zeit von der französischen Polizei auseinander genommen. Wir waren also in Europa, jetzt glaubten wir es auch! Nur wurden nicht die zwielichtigen Gestalten gefilzt, die rechts und links mit den Taschen voller Euros neben uns saßen, Nein: Simone würde kontrolliert, als wäre sie gerade die amerikanisch- mexikanische Grenze in Arizona "rüber geklettert"!

Aber auch der Spuk war schnell zu Ende, es ging also weiter nach Cayenne.

Nach 4 Stunden Fahrt waren wir dann vor Ort, nach 12 Stunden für insgesamt 350 Kilometer war das heute ja mal ein richtig guter Schnitt!

Da wir ja schon wussten das das hier ein sehr teures Pflaster sein wird, waren wir auch nicht erstaunt, 55 Euro für eine total verschimmelte Bude zu bezahlen. Es wurden Pläne geschmiedet, auch durch dieses Land schnell weiter zu reisen, Morgen sollte es erst zum Sightseeing gehen, danach wollen wir um 12:30 Uhr schon weiter in Richtung Korou düsen.

mark und simone

Venue

Venue:
Französisch Guyana