Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Kathmandu
When:
03.10.2014 - 03.10.2014
Where:
Nepal -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Namaste,

heute war nicht nur ein Deutschland "Tag der deutschen Einheit", nein in unseren Breitengeraden wurde der "Dashian Day" gefeiert, der jedes Jahr stattfindet, um der Göttin Durga die Ehre zu erweisen

Durga ist die wohl populärste Form der Göttin im Hinduismus die in unterschiedlichen göttlichen Erscheinungsformen existiert, gütig und strafend: Sie ist eine Göttin der Vollkommenheit, die als Sarawati, Laksmi, Ambika und Ishavarisowie in anderen Formen erscheinen kann und unter anderem Kraft, Wissen, Handeln und Weisheit verkörpert. Im Tantrismusist si Shakti die weibliche Urkraft/Energie des Universums. Während sie etwa als Lakshmi zu  Visnu und als Saraswati zu  Brama gehört, ist sie in der Form der Durga keinem männlichen Gott zugeordnet.

In der klassischen indischen Kunst wird Durga eigentlich immer nur in ihrer Rolle als Töterin des Büffeldamons  dargestellt; erst viel später, im 19./20. Jahrhundert kommt auch der Aspekt ihrer Schönheit stärker zum Ausdruck. Hatte sie ursprünglich meist vier, sechs oder acht Arme, so hat sie in späteren Darstellungen zehn, manchmal sogar achtzehn oder zwanzig Arme, was große Kraft symbolisiert. Auf der Stirn befindet sich das dritte Auge und sie reitet auf einem Löwen oder Tiger. In ihren zornvollen Manifestationen tritt sie als  Kali oder Chamunda auf. In ihren Händen trägt sie verschiedene Symbole, die variieren können. Typisch sind Muschel, Diskus, Dreizack, Pfeil und Bogen, Schwert, Schild, Gebetskette, Glocke und Keule. Sie gilt als „Große Göttin“  und als „Allmutter“ . Im Shaktismus stellt Durga die höchste Göttin dar, die alle anderen Götter überragt und eins ist mit dem Absoluten. Kumari die jungfräuliche Mädchen-Göttin in Nepal, gilt als eine Inkarnation der Durga.

Die Symbolik des letztlich kosmischen Geschehens ist sehr vielschichtig und kann unterschiedliche Bedeutung haben: Die sich ständig wandelnden Formen des Dämons etwa können als die verschiedenen Erscheinungsformen des Übels angesehen werden. Der Büffel bedeutet außer einem Zeichen für Kraft oft auch Symbol für Verblendung, Egoismus und für geistigen Tod. Durgas Waffen sind Inbegriff aller kosmischen und geistigen Kräfte, die Schriften der Hindus sprechen an vielen Stellen in Bildern von diesen geistigen Waffen, die Bhagvada Gita etwa nennt das „Schwert der Weisheit“ oder erwähnt das „mächtige Schwert der Nichtanhänglichkeit“. Die Gläubigen interpretieren deshalb die Vernichtung des Dämons meist als das Zerschlagen allen Übels, der gesamten niederen menschlichen Natur, wobei für Hindus die klassischen sechs Übel folgende sind: Kama (weltliche Begierden, Lust und Unzufriedenheit), Krodha (Ärger, Zorn), Lobha (Gier), Moha (Verblendung), Mada (Hochmut) sowie Matsarya (Eifersucht und Neid). Durch ihren Sieg über diese inneren Feinde des Menschseins – verkörpert durch den Büffeldämon Mahisasur in seinen verschiedenen Formen – wird die Göttin als Verleiherin göttlicher Weisheit und Erkenntnis erkannt.

Das größte Fest zu Ehren der Göttin ist die  Durga Puja und wird nach dem hinduistischen Mondkalender Ende September oder im Oktober gefeiert. Die Geschichte des Kampfes stellt der Priester rituell im Gottesdienst de Puja nach.

Den ganzen Tag haben wir den verschiedenen Pujas zugeschaut, fleißig fotografiert und alle Eindrück in uns aufgesogen...

Bilder zum heutigen Tag, findet ihr unter dem folgedem Link:

http://www.w-365.de/bilder-pics/a-new-worldtour-number-three-392014-to-1552015/nepal-2492014-to-23102014/happy-dashain-day-3102014.html

m+s

Venue

Venue:
Nepal