Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Haridwar und Happy Dewali
When:
23.10.2014 - 23.10.2014
Where:
Indien -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Namste,

heute brauchten wir etwas Tapetenweschel, dafür machten wir einen Ausflug nach Haridwar.

Unsere Ayurveda Behandlung machten wir schon in aller Herrgotts Frühe, schon um 7.30 Uhr lagen wir auf der Pritsche in der Ayurveda Klink. Um 9.30 Uhr ging es dann los nach Haridwar.

Haridwar  ist eine Stadt mit etwa 225.000 Einwohnern. Sie ist Verwaltungssitz  und liegt am Ganges in einer Höhe von 316 Metern.

Im Hindhuismus ist sie eine Pilgerstätte und zählt zu den sieben heiligen Städten. Hauptzielpunkt der Pilger ist der Hari-ki-Pauri. Im Brahmak und fließen nach Vorstellung der Gläubigen die himmlischen Wasser in den Ganges. Ein Tempel hier soll den Fußabdruck Vishnus enthalten. Der Ort ist deshalb bedeutsam, weil hier der Eintritt des Ganges in die Ebene gesehen wird.

Alle 12 Jahre findet in Haridwar an den Ufern des für Hindus heiligen Flußes Ganges ein großes religiöses Fest, die Kumbh Mela statt. Die Städte Haridwar, Allhalabad, Nashikund Ujjain veranstalten die Kumbh Mela alle drei Jahre im Wechsel, also jeweils im Zwölfjahresrhythmus. Die letzte Kumbh Mela in Haridwar fand im März/April 2010 wurde von 40 Millionen Menschen besucht, davon versammelten sich allein zehn Millionen am Haupttag zum Bad im Ganges.

Blick über die Stadt

Oberhalb Haridwars erhebt sich der Siwalik-Hügel mit dem Tempel der Manasa Devi, zu dem eine Seilbahn führt. Auf dem Leel Parbat Hügel auf der gegenüberliegenden Flussseite ist der Tempel der Chandi Devi.

Haridwar war für uns eine sehr indische Stadt, geprägt von Dreck, Chaos und teilweise dem Tode sehr nahe Menschen. Krüppel, Leprakranke, Bettler, Saddhus und weiter Gestalten aus der Seite der Gesellschaft tummelten sich rund um die Gahts, teilweise dachte man, man befände sich in einem Horrorkabinett. Dazu kamen unzählige Pilger, die sich in den Fluten des Ganges "badeten". 

Von den Brücken an der Badestelle hängen Ketten, in denen sich die Pilger während der Hochwasserzeit "anketen", um ihrer religiösen Verpflichtung nachzukommen.

Wir pilgerten die Gahts entlang, bestaunten die riesigen Shiva und Ganga Mata Figuren und genossen es, endlich mal "in Indien" zu sein.

Wir verbrachten den ganzen Tag in Haridwar, Abends um 18.00 Uhr schauten wir uns noch die Ganga Aarti von Haridwar an, eine von 3 Zeremonien, die an den Ufern des Ganges hier, in Varanasi und in Rishikesh täglich - und das seit 3600 Jahren, abgehalten werden.

Bilder zu unserem Aufenthalt in Haridwar findet ihr unter dem eingefügtem Link:

KLICKT HIER FÜR DIE BILDER!!!

Als die Aarti dann vorbei war, zogen wir weiter nach Rishikesh, wo noch eine Dewali Nacht vor uns lag.

Heute ist nämlich eins der wichtigsten Fest der Inder, das jährliche Dewali stand Heute an.

Diwali beginnt immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartik (Ende Oktober/Anfang November). Da die landesspezifische lokale Uhrzeit für den Neumondzeitpunkt von der geografischen Länge und Zeitzone abhängt, kann es sein, dass Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wir.

In den verschiedenen Teilen des indischen Subkontinents wird das Fest sehr unterschiedlich gefeiert, mit vielfältigen Bräuchen und unterschiedlichen mythologischen Bezügen. Je nach Region dauert es zwischen einem und fünf Tagen. Kernaussage des Festes ist der Sieg des Guten über das Böse, Licht über Dunkelheit und das Erkennen eigener innerer Stärken.

Für viele Hindus, besonders in Nordindien, geht es auf den Tag zurück, an dem Gott  Rama mit seiner Frau Sitha und seinem Bruder Lakshmana nach 14-jährigem Exil im Dschungel in seine Hauptstadt Ayodha zurückkehrte, so wie es das Ramanayama beschreibt. Da es dunkel war, entzündeten die Menschen Öllampen entlang seines Wegs.

Im Süden Indiens dagegen sehen die Menschen in Diwali einen Bezug zu Krishna der einen Dämonen besiegt und sechzehntausend Frauen befreit hatte, die sich in der Gefangenschaft des Dämons befanden.

Wesentliches Element von Diwali sind die Lichter. Waren es ursprünglich nur kleine Öl-Lampen – in Reihen an Fenster oder Eingänge gestellt –, sind es heute zunehmend elektrische Lichterketten, die Wohnhäuser, Geschäfte und Straßen im ganzen Land erleuchten. Manchmal hängt man Lampen in Bäume und platziert Kerzen auf den Dächern. Nach einer Deutung dieses Brauchs zeigen die Lichter den Pitris den Geistern der Toten, den Weg in das Land der Seligkeit. Schon Tage vor dem Fest werden überall auf den Straßen Böller und anderes Feuerwerk entzündet, am Feiertag selbst kracht und knallt es überall, ähnlich wie in Deutschland zu Silvester.

Der erste Tag heißt Dhanwantari Triodasi. An diesem Tag räumt man das Haus auf und schmückt es, kauft neue Kleidung und Kochutensilien, auch Wertgegenstände und Schmuck vornehmlich aus Gold oder Silber.

Der zweite Tag des Festes ist Narak Chaturdas. Er gilt als der Tag, an dem Krishna den Dämonen Narakasur besiegt. Zum Ritual des Festes gehört, dass die Menschen vor Sonnenaufgang aufstehen und ein Bad nehmen, möglichst mit wohlriechendem Öl. Man zündet Öllämpchen an und schmückt das Haus mit besonderen Kolams. Man trägt meist neue Kleider, besucht sich gegenseitig und beschenkt sich mit Süßigkeiten, abends zündet man Feuerwerk und Knallfrösche.

Der dritte Tag ist der Göttin Lakshmi geweiht und wird Lakshmi Puja genannt. Er gilt in Nordindien als wichtigster Tag der Festlichkeiten. Hier interpretiert man die Lichter als Begrüßung für sie. Es heißt, dass sie nicht in Wohnungen einkehre, vor denen keine Lichter stehen und die nicht aufgeräumt und gesäubert wurden. Auch für Ladenbesitzer hat dieser Tag besondere Bedeutung. Sie reinigen und streichen dafür nicht nur ihre Geschäfte sondern legen auch neue Geschäftsbücher an. Für das kommende Jahr bitten sie Lakshmi um Erfolg. Lakshmi Puja gilt als besonders günstig für Glücksspiele, da die Göttin das Glück selbst verkörpert. Als Omen für das kommende Jahr nehmen viele Menschen z. B. an einer Tombola teil oder gehen ins Kasino.

Der vierte Tag heißt Govardhan Puja, an ihm werde Krishna und Vishnu verehrt, und er gilt als erster Tag des neuen Jahres. Ehefrauen schwenken ein Tablett mit Lichtern segnend um den Kopf ihrer Ehemänner herum und tupfen ihnen dann einen Segenspunkt auf die Stirn.

Der fünfte und letzte Tag von Diwali ist Bhau Beej an dem Schwestern ihre Brüder mit dem Licht segnen. An diesem Bruder-Schwester-Tag versprechen beide, sich gegenseitig zu beschützen.

Hiermit verspreche ich der lieben Kathrin, sie immer zu beschützen!!!!

Wir haben unser Diwali Feuerwerk am Ufer des Ganges gefeiert, zusammen mit einer Gruppe Inder, die unseren Raketen Vorrat von nur 10 Raketen unendlich mit bengalischen Feuern und sonstigen Devotionalen zum Knallen und Leuchten auffüllten, als gegenleistung dafür mussten wir für 100000 Fotos zur Verfügung stehen und teilweise in 5 Smartphones gleichzeitig schauen, wir wechselten uns also ab, Peng - Foto, Foto - Peng!

Bilder zu unserem Diwali findet ihr unter dem unten eingefügten Link:

KLICKT HIER FÜR DIE BILDER!!!

m+s

 

 

Venue

Venue:
Indien