Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Yogyakarta
When:
16.01.2015 - 16.01.2015
Where:
Indonesien -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Hallo Freunde,

Heute Morgen kamen wir ziemlich gerädert nach der Nachtfahrt im Minibus in Yogyakarta an. Wir nahmen und als Entschädigung für die Horrorfahrt ein gutes Hotel und sprangen erst mal zur Abkühlung in den Pool.

Dann leisteten wir uns eine Pferdekutsche die uns für 2 Euro zu unserem Ziel, dem „Kraton / Sultanpalast“ brachte. Der Palast wurde 1755 vom Sultan Hamengku Buwono I. errichtet.

Wir scheiterten erstmal – leider - direkt am Eingang, da Mark ein ärmelloses T-Shirt trug, man erhält aber nur Eintritt mit bedeckten Schultern. Das wussten wir vorher und Mark hatte sich einen Sarong um die Schultern gelegt - aber das reichte wohl nicht aus. Also musste ein T-Shirt her was auch schnell gefunden wurde, auf dem kleinen Markt vor dem Palast, für 2 Euro war es auch erschwinglich!

Also wollten wir nun ordentlich gekleidet wieder vorsprechen, nur war der Palast jetzt leider geschlossen!

Was für ein Witz!

Nach langen Diskussionen wurde uns dann doch noch Eintritt gewährt, das hätte man uns ja auch mal 5 Minuten vorher sagen können das der Palast um 13.00 Uhr seine Pforten schließt.

Auf dem Gelände gibt es den „Ngayogyakarta Hadiningrat Palast“, mehrere Pavillons und ein Museum zu sehen.

Rund um den Palast gibt es viele schmale Gassen in denen man sich verlieren kann, dort entdeckten wir auch ein Café das einen sehr berühmten Kaffee anbietet.

Der berühmte „Luwak“ Kaffee, der von Wildkatzen gefressen, dann verdaut und wieder ausgeschieden wird. Dieser Prozess läßt dann später beim rösten ein einmaliges Aroma entstehen, welches den Kaffe so berühmt – und teuer – macht.

100 Gramm von dem Kaffee kosten schlappe 30 Euro, es ist also nicht eine alttägliche Tasse Kaffe möglich – sondern man genießt den Kaffee eher als eine „Besonderheit“!

Mark probierte nur einen „sehr“ kleinen Kaffee von der Größe einer Esspresso Tasse, aber der Kaffee hatte es wohl in sich und er flitzte danach doppelt so schnell durch das Sultan Reich.

Südwestlich des „Kraton“ liegt das Wasserschloss (Taman Sari), das man gut zu Fuß vom Palast aus erreicht.

Das Schloss mit kühlenden Innenhöfen, die durch unterirdische Bodengänge miteinander verbunden waren und in denen Springbrunnen und Schwimmbecken zusätzlich für Abkühlung sorgten.

Im Zentrum befindet sich der Jungbrunnen, ein Badeplatz der Hofdamen, zu dem der Sultan natürlich von seiner Galerie aus Einblick hatte. Das Wasserschloss hatte außer der vergnüglichen Funktion auch noch eine strategische Bedeutung: Die unterirdischen Passagen boten die Möglichkeit, im Belagerungsfall aus dem „Kraton“ zu entkommen. Die Gänge konnten anschließend geflutet werden, um so das Eindringen der Feinde in den „Kraton“ zu verhindern.

Was für ein schlauer Plan!

Den Rückweg schlenderten wir über den Markt zurück und verfielen dem Shopping Wahn.

Dann gab es noch eine Stärkung durch die leckere Nudelsuppe "Soko Ayum".

Dann sprangen wir nochmal in den Pool und „chillten“ uns dann im Zimmer.

Abends gingen wir dann zum "Loving Hat" einem veganem Restaurant, das wohl eine internationale Kette.

m+s

 

Venue

Venue:
Indonesien