Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Borobodur / Prambanan
When:
17.01.2015 - 17.01.2015
Where:
Indonesien -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Hallo Freunde,

Heute ging es früh los!

Schon um 7.00 Uhr wurden wir von einem netten Opi abgeholt bei dem wir die heutige Tagestour gebucht hatten.

Der seit Jahrzehnten ersehnteBesuch der Tempelanlage: Borobudur stand auf dem Programm.

Wir hatten ein Tag vorher bei einer netten Dame, die Autos und Motorräder vermietet, die Tour gebucht - für 250.000 Rp was ungefähr 28€ sind.

Man kann die Tour auch billiger buchen, fährt man in einer großen Gruppe. Man hat aber somit auch weniger Zeit und die Individualität und Ruhe, die so ein Ort braucht.

Der Tempel von „Borobudur“ wurde ca. im 8 Jahrhundert erbaut zur Zeit der „Sailendra Dynastie“.

Man vermutet, dass ca. 10.000 Arbeiter rund 100 Jahre zur Fertigstellung des quadratischen Baus mit einer Seitenlänge von 117m gebraucht haben.

Das 2Sailendra Reich“ wurde 856 von hinduistischen Fürsten abgelöst und der Tempel durch ein Vulkanausbruch für fast 1000 Jahre verschüttet.

Erst 1814 wurde mit den Ausgrabungen, 1907 mit den ersten Restaurierungen begonnen.

1973 wurde mit Unterstützung der Unesco ein zehnjähriges Mammutprojekt begonnen den Einsturz gefährdenden Tempel zu retten.

Bis zum Abschluss zur Wiederherstellung im Jahre 1983 wurden alle 1.300.232 Steine katalogisiert und gereinigt was Kosten in Höhe von 25 Millionen Dollar verursachte.

Der Borobudur Tempel ist eine riesige Stupa mit „Mandala - Grundriss“, dessen drei Ebenen der Dreiteilung des irdischen Daseins im Mahayana Buddhismus entsprechen.

Khamadhatu“, die unterste Ebene des alltäglichem Daseins, die mittlere Ebene, „Rupadhatu“, die vergeistigte Form.

Die obere Ebene, „Arupadhatu“, ist die vollständige Abstraktion und Loslösung von der diesseitigen Welt. Währen des Aufstieges vollzieht man dieses geistige Erlebnis nach.

Auf allen Stufen Stellen nahezu vollplastisch gearbeitete Reliefs vielfältige Szenen aus dem Leben des Siddharta, des Buddha, der mühsame Weg zur Erleuchtung und sein Ableben, mit dem er das Nirwana erreicht.

Wir umrundeten alle drei Ebenen im Uhrzeiger Sinn um das Bilderbuch des Erleuchteten zu verstehen. Aber alle paar Meter wurden wir von Schulklassen gestoppt, die ein Photo von uns wollten und denen wir englische Interviews geben mussten.

Das wurde so extrem das wir uns schon teilweise verstecken mussten um überhaupt voran zu kommen.

Nachdem wir die 5 Kilometer Umrundungsstrecke beendet hatten waren wir auf mindestens 100 Bildern mit teilweise 30 Teenagern vertreten und hatten endlich die oberste Stufe das Nirwana erreicht.

Von dort hat man einen schönen Blick über die Reisfelder und Palmenhaine auf das „Menorh-Gebirge“.

Es sitzen dort zahlreiche Buddhafiguren zwischen den kleinen Stupas, die tief in Meditation versunken sind.

Zum Ausgang hin gab es einen kleinen Markt, wo wir uns mit einem Essen stärkten und dann ging es weiter mit unserem Fahrer  zu zwei kleineren Tempel an denen wir stoppten.

Leider fing es an zu regnen was uns aber nicht so viel ausmachte da wir trocken im Auto saßen auf dem Weg zu unserem nächsten Highlight „Prambanan“ waren. Dort warten wir dann an einem überdachtem Essensstand bis der Regen aufhörte.

Mit geliehenen Regenschirmen ging es dann los...

Diese hinduistische Tempelanlage, die einst die größte von Südost Asien war liegt 16 km entfernt von Yogya. Sie wurde auch im 8 Jh. unter hinduistischen Herrschern erbaut und umfasst mehr als 200 Tempel.

Im 16. Jahrhundert zerstörte ein Erdbeben große Teile des Tempels und bis in das 19. Jahrhundert benutzte man die Steinquader zum Straßenbau.

1937 wurde mit der Rekonstruktion des 47 Meter hohen „Shiva Tempels“ begonnen und wurde 1991 zusammen mit dem Borobudur in den Weltkulturerbe Katalog aufgenommen.

Die Tempelanlage besteht insgesamt aus 8 Tempeln und einer kleinerer Reihe „Candis“.

Wir schlenderten herum und mussten wieder für unzählige Bilder posieren.

Danach waren wir ziemlich erschlagen von den ganzen Steinen die wir den ganzen Tag über bestaunten und von dem Dauergegrinse teilweise in 4 Kameras gleichzeitig.

Abends gingen wir wieder zu unserem neuen lieb, gewonnen veganen Restaurant. Es gab leckere Salate und für Simone vegane „Spaghetti Carbonara“.

m+s

 

Venue

Venue:
Indonesien